Komponieren schwebte dem größten unbekannten Klassiker der Philosophie, Ludwig Wittgenstein, der in einem Haus mit 7 Flügeln aufwuchs, als die ideale Form der Kristallisierung von Gedanken vor. Er dachte, „das Höchste, was ich erreichen möchte, wäre eine Melodie zu komponieren.“ Er tat dies jedoch zeitlebens nicht, sondern verwandelte vielmehr seine musikalischen Eindrücke in Sprache, in Sprachkritik und in Philosophie.

XtraElectra kehrt den Prozess um, spürt Wittgensteins Denkbewegungen und Sprachspielen nach und überführt sie in zeitgenössischen Klang –

am Donnerstag, 21. April 2016 um 19 Uhr

in DIEKLEINEGALERIE, Goßlerstraße 21, Berlin-Friedenau

 

Anlass ist die Finissage der Ausstellung „GIOCHI DI-SEGNI“ mit Zeichnungen von Giovanni Battista Caputo,
Malerei, Radierung, Installation von Maria Lucchese

XtraElectra führt auf die elektroakustischen Miniaturen:

„Gegen die Verhexung unseres Verstandes.“

„Der Fliege den Ausweg aus dem Fliegenglas zeigen.“

„Die Welt ist alles was der Fall ist.“

„Auch Worte sind Taten.“

„Es ist dem Ding wesentlich, der Bestandteil eines Sachverhaltes sein zu können.“